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 Betreff des Beitrags: hormonelle verhütung vs. verhütung ohne hormone
BeitragVerfasst: Dienstag 17. Januar 2012, 18:34 
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Bin gerade am überlegen ob für mich eine hormonelle Verhütung übrhaupt das richtige ist, oder ob es nicht auch ohne Hormone geht.
Bei den Nebenwirkungen die Hormone im Körper verursachen, kann einem echt Angst und Bange werden. Mal ganz davon abgesehen, dass
es nicht wirklich aussagekräftige Langzeitstudien zur Verträglichkeit und Schäden hinsichtlich der Einnahme hormoneller Präparate
gibt. Hier sind häufig nur widersprüchliche Aussagen zu finden, wenn überhaupt. Auch bedeutet die Hormoneinnahme einen Eingriff
in natürliche Abläufe und durch die Verhinderung des Eisprunges wird dem Körper vorgegaukelt er sei schwanger. Kann das auf Dauer
überhaupt gesund sein?
Weiterhin wirkt sich so eine Hormonveränderung auch auf soziale Aspekte, wie eine Beziehung aus. Inwieweit wird hier der Charakter
eines Menschen beeinflusst? Beispielsweise ist die Wahrnehmung von Körperdüften mit Einnahme von hormoneller Verhütung eine
ganz andere.
Die hormonelle Verhütung wird immer als die sicherste angepriesen. Dies scheint jedoch nur auf Kosten der Gesundheit bzw. charakterlicher
Einschränkungen zu funktionieren. Ist es das wirklich wert?
Mittlerweile gibt es auch hormonfreie Methoden wie z.b. die symptothermale Methode, deren Pearl-Index ebenfalls sehr niedrig ist. Ist das
eine Alternative?
Welche Erfahrungen habt ihr da gemacht? Bin für jede Meinung dankbar! ^-^

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Mittwoch 16. November 2005, 18:10
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 Betreff des Beitrags: Re: hormonelle verhütung vs. verhütung ohne hormone
BeitragVerfasst: Dienstag 17. Januar 2012, 20:10 
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kurzer Nachtrag: hormonelle Verhütung wird auch oft als sexuelle Freiheit der Frau angepriesen.
Wenn dadurch jedoch die Libido gekillt wird, weil das Testosteron um ca 2/3 zurückgedrängt wird,
und Frau die Lust am *pieeep* verliert, wo bitte ist dann da sie sexuelle Freiheit. Sexuelle Freiheit bedeutet
für mich, dass Frau ihre Libido ausleben kann. Wie soll das jedoch funktionieren, wenn diese so gut
wie nicht mehr vorhanden ist?

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Mittwoch 16. November 2005, 18:10
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 Betreff des Beitrags: Re: hormonelle verhütung vs. verhütung ohne hormone
BeitragVerfasst: Dienstag 17. Januar 2012, 23:04 
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Ist die Pille für den Mann denn inzwischen nicht schon durch?

bzw. mal den teufel doch nicht an die Wand...?! :|


Montag 28. Dezember 2009, 16:34
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 Betreff des Beitrags: Re: hormonelle verhütung vs. verhütung ohne hormone
BeitragVerfasst: Dienstag 17. Januar 2012, 23:10 
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ryuzaki hat geschrieben:
Sexuelle Freiheit bedeutet
für mich, dass Frau ihre Libido ausleben kann. Wie soll das jedoch funktionieren, wenn diese so gut
wie nicht mehr vorhanden ist?


Zusammenreißen und die Bibel lesen. Da stehen viele schlimme Streiche drin.
Oder den Mann verhüten lassen...?!


Freitag 23. September 2005, 18:56
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 Betreff des Beitrags: Re: hormonelle verhütung vs. verhütung ohne hormone
BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Januar 2012, 00:21 
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Die Pille & solches Hormonzeugs helfen schließlich auch bei übertragbaren Krankheiten nicht...! :shock:


Montag 28. Dezember 2009, 16:34
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 Betreff des Beitrags: Re: hormonelle verhütung vs. verhütung ohne hormone
BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Januar 2012, 08:15 
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wenn's die libido killt kann man ja auch erst mal gucken, ob man ne andere pille nicht besser vertraegt. also ich finds halt echt gut, dass so die tage wirklich regelmaessig kommen und meine schmerzen wesentlich besser sind.
und auf meine beziehungen hat sichs immer positiv ausgewirkt, dieser ganze pms scheiss ist halt auch super abgeschwaecht.. und das find ich ne charakteraenderung zum positiven hin.. also mir gefaellts jedenfalls selbst nicht, wenn ich zickig bin und mich alles nervt und ich am liebsten jemanden verpruegeln wuerde ;)
und klar, wenn man grade *pieeep* mit wechselnden partnern hat, sollte man nie aufs kondom verzichten, aber fuer mich gehts bei der pille halt auch nicht nur um schwangerschaftsverhuetung..


Freitag 30. September 2011, 09:31
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 Betreff des Beitrags: Re: hormonelle verhütung vs. verhütung ohne hormone
BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Januar 2012, 13:04 
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ich sag ja auch nichts dagegen, wenn man positiv auf die Pille anschlägt...aber es gibt z.b. keine "normale" Regelblutung mehr...damit meine ich, dass an zwar eine Blutung hat in der Pillenpause, diese aber nur den Zervixschleim abstößt...da der Körper ja auf Dauerschwanger gestellt ist, findet kein Abgang einer unbefruchteten Eizelle mehr statt

allerdings hätte ich beim Frauenarzt doch gerne eine umfassende Aufklärung über Nebenwirkungen der Pille gehabt...anscheinend ist es mittlerweile normal einfach hinzugehen und sich die Pille verschreiben zu lassen, dass auf Nebenwirkungen gar nicht mehr hingewiesen wird...und ehrlich gesagt bin ich nicht gerne Testobjekt für Pharmaka

jedenfalls wollte ich hier einfach nur mal meine Meinung loswerden (manchmal muss sowas einfach raus bei mir bevor ich platze ^.^) bzw. hören welche Meinungen und Erfahrungen ihr da so habt....und ich würde mich echt freuen, wenn das nicht ins lächerliche gezogen wird

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Mittwoch 16. November 2005, 18:10
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 Betreff des Beitrags: Re: hormonelle verhütung vs. verhütung ohne hormone
BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Januar 2012, 14:42 
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tut mir leid, falls mein beitrag geklungen haette, als wuerde ich das ins laecherliche ziehen, fuer mich ist die pille halt irgendwie "normal"..
und bei mir wars auch so, dass ich eine verschrieben bekommen hab einfach und dann immer gefragt wird, ob ich die pille gut vertrage und als ich gesagt hab, dass mir die nebenwirkungen nicht gefallen, hab ich auch direkt ne neue bekommen.. ich denke halt, dass der arzt da jetzt auch nicht durch ein ewig langes gespraech ne bessere finden kann, sondern man probiert halt einfach.. und zu dem thema aufklaerung ueber nebenwirkungen: als ich zum ersten mal mit 15 die pille bekommen hab, hat mich die aerztin schon drueber aufgeklaert, aber ich denke viele gehen bei "aelteren" davon aus, dass die schon erfahrung mit der pille haben und die nebenwirkungen mehr oder weniger kennen.. auch wenns natuerlich eigentlich nicht so sein sollte, aber wenn man den arzt drauf anspricht, erzaehlt der einem das bestimmt auch nochmal..
fuer mich ueberwiegen halt einfach die vorteile der pille.. ist relativ einfach einzunehmen, man kann seine periode damit ganz gut kontrollieren (also auf abifahrt hab ich zum beispiel die pille einfach durchgenommen, weil ich keine lust hatte da meine tage zu kriegen), und je nach dem welche man nimmt, schmecken die auch ganz gut xD


Freitag 30. September 2011, 09:31
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 Betreff des Beitrags: Re: hormonelle verhütung vs. verhütung ohne hormone
BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Januar 2012, 00:01 
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hum, ryuzaki,
da kommen wir dem eigentliche Thema nun doch schon mal deutlich näher! :)
du hast also eine schlechte Erfahrung mit einer bestimmten Pille gemacht (denn DIE Pille gibt es an sich ja nicht, sondern zigtausend, um es mal ein bisschen auf die Spitze zu treiben, verschiedene Varianten, unter denen sich für womöglich jeden auch das richtige finden ließe) und bist nun enttäuscht von der mangelnden Beratung, die du bei der Frauenärztin erfahren hast?

Da muss ich anfangs JustAnne ersteinmal zustimmen, dass man vielleicht davon ausging, dass du bereits etwaige Erfahrungen damit hast, weil du ja - wenn ich das mal so sagen darf - nicht mehr 14-16 Jahre alt ist, falls die Kids heute nicht schon noch früher damit anfangen-...
Hast du denn auch gesagt, dass du erstmals die Pille nehmen wirst? vielleicht gab es da schlichtum ein Missverständnis?
generell fragen die Gynäkologen aber auch immer, wie gesagt wurde, beim weiteren Besuch, wie es mit der Pille so läuft, ob irgendwelche Beschwerden aufgetreten sind, irgendwas noch nicht so läuft, wie es sollte - was weiß ich! Selbst mein Pneumologe fragt mich immer noch bei jedem Besuch, wie's mir mit meinen Meds so gebe, die ich unveränderter Dosierung nun schon seit über 5 jahren ununterbrochen nehme... aber bei pille ist das ganze eben noch schwieriger; der Hormonhaushalt ist eben weitaus komplizierter - jeder Mebsch kann da anders auf verschiedene Zusammensetzungen reagieren; deswegen gilt es auch, über "Versuche" und Rückmeldung der Patientinnen herauszufinden, welches Präparat am geeignetsten ist. Dafür kann amn nun mal schlecht einen Bluttest machen und schon ist der perfekte Pillenpartner gefunden, auch wenn das mit den Versuchen hart klingen mag. Die Gynäkologen wählen da zum Beginn aber gewiss auch nicht gleich die aggressivste Variante-... vielleicht bist du da (physisch gesehen, also vom Hormonhaushalt) einfach tatsächlich sensibler? Das muss amn eben ersteinmal herausfinden. ;)
und wenn du Probleme mit der aktuellen Auswahl hast, die sehr störend sind, solltest du auch vor dem nächsten Termin einfach mal beim Arzt vorbeischauen und Rücksprache dazu halten, damit sofort etwas geändert werden kann, damit die Wahl am besten gleich angepasst werden kann. ich hab auch schon mal was von einem Arzt verschrieben bekommen (nicht die Antibabypille, "harmlose" Schmerzmittel), das ich besser aufgrund einer anderen Erkrankung nicht hätte nehmen sollen-... habe es eindeutig gemerkt, die Einnahme unterbrochen und das nochmal geklärt. war kein ding; sowas passiert eben. Dann bin eben mal einer unter >1000 gewesen, darauf wie gewarnt zu reagieren, heh.

Sicherlich gibt es aber auch Pillen mit anderen oder schwächeren Hormonen, wenn dir sowas allgemein auch lieber wäre. Wie war das denn mit der Minipille? Soweit ich mich erinnere, enthält diese zB. in der Regel schon mal kein Östrogen. ;)
Lass dich da doch am besten mal bei einem/einer Gynäkologen/in beraten; wenn du aktiv um Beratung bittest, wird die schon nicht zu knapp ausfallen. und dann beschreib, was du am liebsten möchtest und lass dir erzählen, was es da für Möglichkeiten gibt. wenn du jener, bei der du jetzt warst, nicht mehr traust, kannst du ja eine andere bzw. einen anderen aufsuchen? Eine gewisse Auswahl gibt's ja zum Glück selbst in Greifswald. das sollte man ohnehin immer machen, wenn man sich bei einem Arzt nicht wohl fühlt... ' hilft aj nicht!


Montag 28. Dezember 2009, 16:34
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 Betreff des Beitrags: Re: hormonelle verhütung vs. verhütung ohne hormone
BeitragVerfasst: Freitag 20. Januar 2012, 10:53 
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mit der pille bin grad auch etwas auf dem kriegsfuß.

an sich ist es ne klasse sache, WENN man halt keine nebenwirkungen hat.
bei mir is es jetzt so: meine erste pille war an sich super, genauso wie es auch ohne war, bis auf dass ich immer zur einnahmezeit höllische brustschmerzen hatte. jetzt muss ich ne neue probieren (die minipille ;)), lust hab ich aber nicht wirklich darauf, da ich schon merke wie die ganzen hormone meinen körper und meine empfindlichkeit verändern :?

mal sehen was drauß wird, aber es ist halt sicher ein der sichersten methoden (wenn man sie nicht vergisst, antibiotikum einnimmt oder durchfall etc hat)

ich bin zurzeit auch am überlegen ob noch was anderes für mich in frage kommen würde...

hat jemand schon mal die hormonspritze ausprobiert???


Mittwoch 11. August 2010, 17:39
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 Betreff des Beitrags: Re: hormonelle verhütung vs. verhütung ohne hormone
BeitragVerfasst: Freitag 20. Januar 2012, 13:17 
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laut meinen nachforschungen ist die hormonspritze noch höher dosiert als die pille. wenn du also
jetzt schon nebenwirkungen hast, kann es sein, dass diese in dem fall noch stärker ausfallen aufgrund
der höheren hormondosis. aber da lass dich am besten vom facharzt beraten.

genau das meinte ich. die nebenwirkungen sind doch nicht zu unterschätzen und greifen
teilweise echt in die persönlichkeit ein. ich finde soweit sollte kein medikament gehen.
die forschung für die verhütungsspritze für männer wurde letztes jahr abgebrochen, weil die
männer depressionen etc. bekamen. wenn ich mir die liste der nebenwirkungen bei der pille ansehe,
wundert es mich, dass dieses medikament es bis zur verschreibung geschafft hat.
die wirkungsweise von hormonen ist für mich was langezitstudien angeht einfach noch zu
wenig erforscht um mit solchen medikamenten leichtfertig umzugehen.

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Mittwoch 16. November 2005, 18:10
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 Betreff des Beitrags: Re: hormonelle verhütung vs. verhütung ohne hormone
BeitragVerfasst: Freitag 20. Januar 2012, 18:22 
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huum, aber ryuzaki,
was hindert dich denn daran, hormonfreie Verhütungsmittel zu nehmen?

wie ich gesagt hatte (und du vielleicht sowieso geflissentlich ignoriert hast),
gibt es eben Patientinnen, die darauf sehr sensibel reagieren, was aber kein Arzt einfach so riechen kann. Darunter mögen wiederrum welche sein, die die AntiBabypille in so gut wie keiner Zusammensetzung richtig vertragen-...

dann muss man wohl auf Kondom, Diaphragma usw. zurückgreifen, wenn es anders nicht sein soll?
Was spricht denn dagegen?


(Die Pille ist übrigens bei weitem nicht das einzige Medikament mit einer Bibel-langen Nebenwirkungsliste... *lol*
tut mir Leid, aber manche von deinen Argumenten lesen sich wie verfrühtes Plazebo-Geschrei oder so, ohne dir zu Nahe treten zu wollen. )


Montag 28. Dezember 2009, 16:34
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 Betreff des Beitrags: Re: hormonelle verhütung vs. verhütung ohne hormone
BeitragVerfasst: Freitag 20. Januar 2012, 21:24 
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hormonfreie Verhütungsmittel kenne ich auch. und das hat nix mit plazebo-geschrei zu tun.
ich finde es nur unmöglich ein solch intensiv wirkendes mittel einfach so als harmlos oder
erforscht darzustellen, wenn es das im grunde gar nicht ist. damit spielt man den verwenderinnen
sicherheit vor, die nicht gegeben ist. das ist der punkt der mich besonders ärgert.
aber ist halt meine meinung. du magst da eine andere haben. deswegen gibts
meinungsfreiheit. ^.^

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Mittwoch 16. November 2005, 18:10
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 Betreff des Beitrags: Re: hormonelle verhütung vs. verhütung ohne hormone
BeitragVerfasst: Freitag 20. Januar 2012, 21:42 
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Hast du dir denn nie den Beipack-Zettel einer Pille durchgelesen? Da stehen sehr viele Nebenwirkungen und ebenso steht da, solltest du eine Nebenwirkung bei dir bemerken, die da noch nicht drauf steht, dann solltest du das deinem Arzt oder Apotheker sagen. Jeder Mensch bzw. in diesem Fall jede Frau ist nun mal einzigartig und hat ihren einzigartigen Hormonhaushalt. Dass da ein Massenpräparat auf jede Frau anders wirkt, ist doch klar. Und man kann nun mal auch nicht alle Frauen erforschen. Und - wie sagte meine erste Frauenärztin - manche Frauen vertragen einfach die Pille überhaupt nicht.
Ich find's gut, dass es die Pille gibt (sonst hätten wir wahrscheinlich noch mehr Kinder, die in nicht so tollen Familien aufwachsen) und die Frau ist damit insofern frei, dass sie zu 99% über eine Schwangerschaft damit bestimmen kann (den 1% sollte man übrigens nicht vergessen).

Ich kenne das aber auch mit einer mangelnden Beratung seitens der Frauenärztin. Da solltest du entweder deinen Arzt noch mal ansprechen oder eben wechseln, wenn du dich nicht gut aufgehoben fühlst.

Genauso kenne ich die möglichen Nebenwirkungen - Brustschmerzen, schlechte Laune, Gereiztheit etc.
Letztenendes ist es deine Entscheidung, ob du hormonell verhütest oder eben auf andere Weise. Man sollte nur nicht vergessen, dass kein Verhütungsmittel zu 100% sicher ist (worüber ich froh bin :) )


Montag 9. Januar 2012, 16:45
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 Betreff des Beitrags: Re: hormonelle verhütung vs. verhütung ohne hormone
BeitragVerfasst: Samstag 21. Januar 2012, 20:52 
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neddi12 hat geschrieben:
Man sollte nur nicht vergessen, dass kein Verhütungsmittel zu 100% sicher ist (worüber ich froh bin :) )


Wieso genau bist du darüber froh, dass kein Verhütungsmittel garantiert seinen Job tut? :think:
Wer sowas benutzt, will offensichtlich nicht schwanger werden, also ist es auch nicht gut, wenn man es dann trotzdem wird. Bestimmung des Mittels verfehlt, würde ich sagen.


Sonntag 28. August 2011, 18:06
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